Einsatzübung der Unterabschnitte Haidershofen und Behamerg

Veröffentlicht am 12. April 2026 um 21:18

Um die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren im Ernstfall zu verbessern werden Übungen regelmäßig nicht nur Feuerwehr-intern, sondern auch gemeinsam im Unterabschnitt durchgeführt. Die Zugskommandanten der FF Brunnhof, HBM Haselsteiner Rene und HBM Stöffelbauer Karl, arbeiteten eine große Übung für die Unterabschnitte Haidershofen (FF Haidershofen, FF Vestenthal, FF Brunnhof) und Behamberg (FF Behamberg, FF Wachtberg) aus. Diese wurde vergangenen Freitag, den 10.04.2026 ausgetragen.

Im Szenario geriet der Wirtschaftsbereich eines landwirtschaftlichen Objektes in Brand. Einige Personen hielten sich noch im Brand/Gefahrenbereich auf und mussten gerettet werden. Zur Wasserversorgung musste eine ca. 1,5 km lange Relais-Leitung aufgebaut werden. Zusätzlich wurde die Anfahrt von einer Seite durch einen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit eingeklemmten Personen blockiert.

Die ersten eintreffenden Fahrzeuge begannen unverzüglich mit der Personenrettung, im Brandobjekt wurden die verletzten Personen unter schweren Atemschutz gerettet. Die Erstversorgung mit Wasser wurde aus den Tanklöschfahrzeugen bereitgestellt, das erste am Einsatzort eintreffende TLF wurde immer wieder von den nachkommenden Fahrzeugen gespeist. Der Aufbau der Löschleitung vom ca. 1,5 km entfernten Erla-Bach würde im Ernstfall ca. 20–30 Minuten in Anspruch nehmen. Zusätzlich war der Verkehrsunfall auf der Zufahrtsstraße abzuarbeiten, die Feuerwehren mit technischen Gerät begannen unverzüglich mit der Personenrettung der eingeklemmten Personen. Das am PKW liegende Güllefass wurde zuvor gesichert, um ein gefahrenfreies Arbeiten zu ermöglichen. Nach erfolgreicher Rettung wurde das Güllefass wieder sicher aufgerichtet.

Großer Dank gilt den Organisatoren der Übung und allen teilnehmenden Feuerwehren der Unterabschnitte Haidershofen und Behamberg. Zusätzlich gilt unser Dank auch den Kameraden der FF Stadt Haag, welche mit dem Atemluftanhänger vor Ort waren, um die leeren Atemluftflaschen wieder zu befüllen und die Einsatzbereitschaft schnellstmöglich wieder herzustellen.

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